Startseite

Deutsche Verkehrswacht Schwalm-Eder e.V.

 

BF 17 Führerschein

Begleitendes Fahren mit 17 Jahren erfreut sich großer Beliebtheit. 17 jährige Jugendliche können nach bestandener Fahrprüfung bis zur Volljährigkeit mit einer Begleitperson Auto fahren. Die Begleitphase hilft jungen Autofahrern sicherer im Straßenverkehr zu werden, denn BF 17 bedeutet Fahren lernen durch Fahren.

Die Webseite BF17.de ist 2015 grundlegend erneuert worden. Das Ergebnis sind gestiegene Zugriffszahlen – insbesondere mit mobilen Endgeräten. Derzeit wird die Webseite im Monat von mehreren zehntausend Nutzern aufgerufen. Damit ist sie die zentrale Anlaufstelle im Internet für das begleitete Fahren mit 17.

 

Bosch Connected Devices and Solutions

Sicherheit zum Nachrüsten

Schockmoment Unfall: Ein harter Aufprall, der Airbag öffnet sich – und dann?

Für Menschen, die das erleben, zählt oft jede Sekunde. Doch gerade schwer Verletzte sind dann nicht in der Lage, Hilfe anzufordern, und auch bei anderen Beteiligten sitzt der Schock oftmals so fest, dass sie keine schnellen Entscheidungen treffen und einen Notruf tätigen können. Das automatische Notrufsystem “eCall”, kurz für “emergency call”, gibt Unfallbeteiligten die unverzügliche Hilfe, die für viele überlebenswichtig ist.

Nach Expertenberechnungen könnten mit einem flächendeckend verfügbaren eCall-System europaweit 2.500 Menschenleben pro Jahr gerettet werden. Eine neue Verordnung des EU-Parlaments sieht vor, dass ab dem 1. April 2018 die eCall-Technik in allen neuen PKW-Modellreihen installiert sein muss. Über die europäisch einheitliche Notrufnummer 112 erhält die nächstgelegene Rettungsdienststelle im Falle eines Unfalls eine automatische Benachrichtigung und kann so schnellstmöglich Rettungsmaßnahmen einleiten.

Schutzengel to go

Auch wenn Brüssel den Weg für den festverbauten eCall frei gemacht hat, wird es laut Berechnung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) noch fast zehn Jahre dauern, bis auch nur die Hälfte aller Autos tatsächlich einen solchen an Bord hat. Das bedeutet für die meisten Autofahrer, dass sie für die schnelle Rettung auf Nachrüstlösungen angewiesen sind. Mit Hilfe eines “Unfallmeldedienstes” gelingt das Nachrüsten schnell, einfach und ganz ohne Werkstattbesuch. Ein Autofahrer benötigt lediglich einen so genannten Unfallmeldestecker und die dazugehörige Unfallmelde-App. Diesen “Schutzengel to go” haben bereits viele KFZ-Versicherungen im Angebot. Weitere Informationen sowie Ansprechpartner vor Ort gibt es auf der Homepage zum Unfallmeldedienst.

Keine Fahrzeugüberwachung

Die Datenschutzklausel der EU-Verordnung wurde verschärft. Alle Hersteller müssen gewährleisten, dass die eCall-Technologie die vollständige und dauerhafte Löschung aller Daten erlaubt. So wird verhindert, dass die Wege und der Aufenthalt eines Fahrzeugs ständig nachvollziehbar sind. Ausschließlich bei der Registrierung eines Unfalls und beim Auslösen des Notrufs werden Daten übermittelt.

Damit ein Verbraucher die Leistungen des Unfallmeldedienstes in Anspruch nehmen kann, erhebt und speichert dessen Versicherung einige personenbezogene Daten, wie die Kunden- und Mobilfunknummer sowie fahrzeugspezifische und technische Daten. Dritte erhalten keinen Zugang zu den Daten der Versicherten – einzig die Rettungskräfte und autorisierte Dienstleister, die beispielsweise einen Abschleppwagen organisieren müssen, bekommen die zu diesem Zweck nötigen Informationen. Rückschlüsse auf die Fahrweise oder die Erstellung von Bewegungsprofilen sind über den Unfallmeldedienst nicht möglich, da ältere Daten kontinuierlich gelöscht werden.

Bosch und DVW: Partner für Sicherheit im Straßenverkehr

Sicherheit im Straßenverkehr ist den Partnern Bosch und Deutscher Verkehrswacht sehr wichtig. Daher sind unfallpräventive Maßnahmen, die auf die Sicherheit von Fahrzeug und Fahrer gerichtet sind, das A und O auf dem Weg zur Vision Zero. Vision Zero ist die Philosophie der DVW und beschreibt eine Welt ohne Verkehrsunfälle. Die Vermeidung von Verkehrstoten und dauerhaft Schwerverletzten hat darin obere Priorität. Die DVW richtet ihre umfangreichen Präventionsprojekte und Aktionen an dieser Zielmarke aus.

Wenn es zu einem Unfall kommt, ist der unverzügliche Start der Rettungskette wichtig. Die Deutsche Verkehrswacht begrüßt den Einsatz des Unfallmeldedienstes, der nicht nur bei schweren Unfällen aktiviert wird, sondern auch bei Blechschäden oder Pannen hilft: Registriert der Unfallmeldestecker nur einen leichten Aufprall oder fordert der Autofahrer manuell Hilfe an, kann er – sofern der Autofahrer dies wünscht – auch direkt Kontakt mit der Versicherung aufnehmen, die dann über die nächsten Schritte informiert. Sowohl DVW als auch Bosch vertrauen bei der Notrufbearbeitung auf die langjährige Erfahrung des GDV.