Unsere Arbeit

Sicherheit hat Vorfahrt

Mit Köpfchen fahren

Deutsche Verkehrswacht Schwalm-Eder e.V. will auch Flüchtlinge unterstützen

Von Manfred Schaake

Schwalm-Eder. Verkehrs-Sicherheitsaktionen für Kinder, Schüler, junge Autofahrer und künftig auch Flüchtlinge sind Schwerpunkte der Arbeit der Deutsche Verkehrswacht Schwalm-Eder in diesem Jahr. Das haben der stellvertretende Vorsitzende, Karl Ullrich, und der Geschäftsführer Jörg Koch, in der Jahreshauptversammlung im Soldatenheim Fritzlar angekündigt.

Mitarbeiter der Verkehrswacht haben im Vorjahr 3.258 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet. Das sind laut Koch 160 Stunden weniger, weil Veranstaltungen der Jugendverkehrsschule ausgefallen seien. Das sei darauf zurückzuführen, dass zwei der vier Polizeibeamten nicht verfügbar gewesen seien.

„Sicherheit hat Vorfahrt”, stand auf einem der Banner im Soldatenheim. Und: „Schnell kann alles vorbei sein – Vorsicht hat Vorrang – mit Köpfchen fahren.” Die Verkehrswacht sei der große Mahner der Verkehrssicherheit, sagte Karl Ullrich. Die Arbeit in den Kindergärten und mit Schülern lohne sich. „Die jungen Menschen fahren nachdenklicher”, kommentierte Ullrich die Verkehrssicherheitsarbeit auch in großen Unternehmen, etwa mit Auszubildenden der B. Braun Melsungen AG. Wichtig sei, immer wieder auf die Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer hinzuweisen.

Wir helfen im Straßenverkehr. Unter diesem Motto arbeitet die Deutsche Verkehrswacht Schwalm-Eder e.V. seit nunmehr 42 Jahren. Schon vorher gab es Verkehrswachten in den Altkreisen und ab 1953 Ortsverbände in Homberg und Ziegenhain.

Als neue Herausforderung nannte Ullrich die Betreuung von Flüchtlingen. Sie sollen lernen, wie man sich als Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr richtig verhält. Die Stadt Melsungen habe diese Aktion bereits gestartet und die Deutsche Verkehrswacht Schwalm-Eder werde dies unterstützen. In Gombeth hat Jörg Koch bereits jungen Flüchtlingen wichtige Verkehrstipps gegeben.

5.707 Menschen haben im Vorjahr an den Sicherheitsaktionen vom Seh- und Reaktionstest über ein Seminar für Erzieherinnen bis hin zum Schulwegtraining teilgenommen. Wie wichtig diese Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen ist, erläuterte Moderatorin Helga Wicke eindrucksvoll in der Hauptversammlung.

1.159 Schüler nahmen an der Fahrradausbildung der Jugendverkehrsschule teil. Die Verkehrswacht stellt kostenlos das Material bereit. 2.150 Teilnehmer kamen zu den Aktionen „Fahr Rad, aber sicher”, 1.101 nahmen an der Aktion für junge Fahrer teil.

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